Lachyoga, Hasya Yoga

Dazu schreibt euch Melanie – ebenfalls Yogalehrerin im LYKIA - warum Yoga und Lachen uns glücklich macht!

Lachyoga, man spricht von grundlosem Lachen, das in uns Endorphine ausschüttet, unser Wohlbefinden steigert und uns somit ein Glücksgefühl beschert. Das alles erinnert mich an meine Kindheit, als ich mit meinem Bruder anfing, grundlos zu lachen, aus einer Langeweile heraus, ein künstliches herbeigeführtes Lachen. Ich kann mich erinnern, ich kam mir ziemlich bedeppert vor…dieses komische Lachen. Und mein Bruder, wie er sich erst anhörte…peinlich.

Doch dann fanden wir beide es so blöd, dass es schon wieder lustig war. Das Lachen veränderte sich, ging über in ein Lach-Flash, wie ein Rausch und wir kugelten uns vor Lachen auf dem Boden. Was für ein Effekt. Bis uns die Bäuche weh taten lachten wir uns krumm und schief, aus der letzten Zelle des Körpers heraus. Bis wir letztendlich schnappatmend auf dem Boden liegend uns die Bäuche hielten und vor Erschöpfung, zufrieden und glücklich zur Ruhe kamen.

Was geschieht da in uns? Beim Lachen wird die Atmung ruckartig unterbrochen. Durch diese Bewegungen des Zwerchfells wird Atemluft aus der Lunge gestoßen. Es wird angenommen, dass  durch das Lachen entzündungshemmende und schmerzstillende Substanzen freigesetzt werden, Stresshormone abgebaut und das Immunsystem gestärkt wird. Auch würde der Sauerstoffaustausch im Gehirn erhöht, das Herz-Kreislaufsystem in Schwung gebracht, die Atmung verbessert und der Stoffwechsel angeregt. Lachen hilft, Stress abzubauen und regt freies und kreatives Denken an.

  • Lachyoga

Die Atmung ist der Schlüssel zum Schloss, wie Pranayama beim Yoga…Atmen verbindet Körper und Geist.

Durch tiefes gleichmäßiges Atmen wird der Körper mit Sauerstoff versorgt, unser Strom des Lebens.

Und so merken wir beim Ausführen der Asanas, dass ein- und ausatmen in den Bewegungen uns flexibler macht, wir tiefer in die Stellungen rein gehen können, sie bewusster erleben können, da jede Zelle voll mit Sauerstoff versorgt wird, mit Lebensenergie. Wir spüren eine innere friedliche Ruhe, im Flow der Übungen, von Tadasana (Bergstellung) über die Kobra bis zur gestreckten Berghaltung.

Beim Sonnengruß empfindet der eine oder andere vielleicht eine Anspannung, Aufgeregtheit oder Angst, die Stellungen nicht ausführen zu können aufgrund von ehemaligen Verletzungen etc. Doch das tiefe Ein- und Ausatmen nimmt die Angst – lernen doch schon Schauspielschüler bei Lampenfieber tief in den Bauch zu atmen. Das beruhigt, auf der Bühne und beim Yoga.

Nach einer Yogastunde, im Fluss von Körper und Geist, liegt man entspannt im Shavasana und fühlt sich zentriert-man ist vollkommen bei sich, ruhig und ausgeglichen. Stress wurde abgebaut, die Gedanken ruhen. Deshalb ist es umso wichtiger, Yoga regelmäßig auszuüben. Dann gewöhnt sich der Körper an die Asanas und die Atmung, er verinnerlicht diese Verbindung von Bewegung und Atmung.

Das Gehirn sieht es als einen regelmäßigen Vorgang an und somit verändert man sich – man wird ausgeglichener, lässt sich von Stürmen nicht mehr umreißen, bleibt bei sich, kann sich besser konzentrieren, seine Ziele stringenter verfolgen und natürlich, man wird beweglicher, körperliche Beschwerden verringern sich bzw. verschwinden ganz. Sind das nicht alles Gründe, die einen glücklich machen?

Und wenn man dann noch den Tag mit einem Lächeln beginnt, hat man diesen schon gewonnen (Cicero)

Die Stimmung hebt sich, das Grummeln vergeht und wenn man nicht zum Lachen aufgelegt ist, zieht man einfach seine Mundwinkel nach oben, ein Schmunzeln erscheint und dann Lachyoga ausprobieren, wieder Kind werden, einfach machen. Ohne groß darüber nachzudenken, uns gedanklich zu blockieren. Ein herzhaftes Lachen vom gewollten zum ungewollten Lachen macht uns frei für den Tag. Wenn wir das jeden Morgen ausüben konditionieren wir unseren Körper darauf, emotionale Glückshormone werden ausgeschüttet und verändert uns nachhaltig in positiver Weise.

Probiert es auch, morgens vor dem Spiegel Mundwinkel nach oben ziehen und langsam beginnen zu Lachen!

Viel Glück!

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[Stand: 20.07.2017]