Meine Aktive Auszeit im Lykia – Selbstfürsorge wiederentdecken und halten

Von Lena (40 Jahre)

Ich war schon immer sehr gut darin, mich bis an den Rand meiner Kräfte zu bringen. Stark angeschlagene körperliche und seelische Zustände habe ich gerne mit meiner Leidenschaft für meinen Beruf, und dass ich nun mal das Extreme liebe, entschuldigt. Erfolg war für mich unmittelbar mit einem überdurchschnittlich hohen Arbeitspensum verbunden.
Mitte dieses Jahres war es dann soweit. Die Erschöpfungssymptome waren derartig ausgeprägt, dass ich mich in einer Sackgasse befand, die man auch Vorhof zum Burnout nennen kann. Schlafstörungen, ein leichter ab und an auftretender Tinnitus, Mattheit, Gereiztheit, Rückenschmerzen, Magenprobleme und keine Lust auf irgendetwas, was mir sonst immer Spaß gemacht hat.

Meine Mutter und ich, mit der ich regelmäßig einmal im Jahr in die Ferien fahre, nahmen uns eine Alpenwanderung vor, um auf andere Gedanken und – wie wir es nannten – in seine Kraft zu kommen. Zum Glück sagte uns beiden eine innere Stimme kurz vorher: Quatsch mit Sauce, absolut kraftlos in die Kraft kommen, funktioniert eher unwahrscheinlich, wenn man über 3000 Meter hohe Berge kraxelt und sich eigentlich nach einer Zeit ohne Hürden und Druck sehnt. Eine gemeinsame Freundin empfahl uns das Lykia und ich kann gar nicht sagen, wie passend das Angebot und die Stimmung an diesem malerischen Ort in den Hängen des Taurus Gebirges im Örtchen Adrasan für einen völlig ausgebufften Menschen ist.

Von Anfang an verzauberte mich die Hotelanlage mit den charmanten Holzbungalows, den saftigen Pflanzen und etlichen Obstbäumen, den gemütlichen Kösks, den Hunden, Katzen, Schildkröten und Hühnern, die zusammen mit den Gästen auf der Anlage wohnen, dem märchenhaften Pool und der großen Terrasse mit Blick aufs Meer und dem reizenden und stets bemühten Team rund um Chefin Nina.

Das Angebot war so vielfältig. Verschiedene Yoga-Stunden von Yoga Nidra, Yin Yoga, Lichtmeditation, Sonnenaufgangsmeditation, Ausflüge nach Olympos mit vielen geschichtlichen Einweisungen, der unvergessliche Tag in den Bergen auf 2000 Metern Höhe auf der Cukur Yayla, um als eine der wenigen Touristen an einem traditionellen Almfest teilnehmen zu dürfen, der Wochenmarkt in Kumluca, die geschichtlichen Hintergründe von Olympos kennenzulernen und nicht zuletzt die wunderschönen Bootstouren an der Lykischen Küste mit der Möglichkeit in verschiedenen Buchten zu schwimmen und die unterschiedliche Farbvielfalt des Meeres zu genießen.

Meine eigene Selbstfürsorge bestand darin, dass ich von Tag zu Tag neue Entscheidungen getroffen habe, was für mich gut ist. Ich habe getan was ich wollte oder vielleicht auch spürte. Mal war es einfach nur die Seele baumeln lassen und nichts zu tun. Und ein anderes Mal habe ich mich mit einigen Angeboten aus dem vielfältigen Programm beschenkt. Es war herrlich das tun zu können, worauf man in jedem einzelnen Augenblick Lust hat. Hatte ich Lust auf Yoga, dann habe ich die Stunde genossen oder bin zum Tanzen der 5 Rhythmen gegangen.

Und das Besondere war, dass ich gelassen wurde. Genauso wie ich gerade war. Es herrschte eine tolerante Stimmung getreu dem Motto „Alles kann – nichts muss“. Genau richtig für mich. Kein Druck, keine Erwartung, kein Zwang. So konnte ich meine innere Kraft wiederentdecken.

Letztendlich habe ich sogar meinen zweiwöchigen Urlaub noch um eine Woche verlängert, einfach, weil es mir so gutgetan hat. Das war echtes für-mich-selber-Sorgen.

Ich habe in diesen drei Wochen gelernt, mein Lebenstempo zu reduzieren und auf meine Bedürfnisse zu hören. Ausreichender Schlaf, dieses exzellente köstliche Essen und Bewegung haben mir wieder Stille und Kraft gegeben und ich bin gestärkt in den normalen Alltag eingestiegen.

Gelernt habe ich in dieser Zeit wie wichtig es für jeden ist, auf seine innere Stimme zu hören um sich rechtzeitig zu schützen, wenn Belastungen (zu) groß werden. Man muss nicht alles mitmachen, man muss sich keinen Zwängen unterordnen, schon gar nicht im Urlaub und wohl auch nicht im Alltag….

Schön war wirklich diese tolerante Atmosphäre im Lykia, in der ich mich liebenswert aufgehoben gefühlt habe, rundum verwöhnt wurde und ausreichend Unterstützung für meine eigene Selbstfürsorge erfahren konnte.

Zum Schluss möchte ich noch in einem Satz meine Mutter erwähnen: „Für mich ist das Lykia kein spirituelles Camp, sondern ein Ort der Begegnung mit den unterschiedlichsten Menschen, die Spaß und Lebensfreude hatten. Und wir haben sehr, sehr viel gelacht!“

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[Stand: 24.10.2018]