Ardha Chandrasana – der Halbmond

Um das Vertrauen in sich zu entwickeln, den Mut zu haben und sein Herz neuem gegenüber zu weiten ist Ardha Chandrasana – der Halbmond eine ganz wundervolle Übung.

Das Standbein erdet uns und kann helfen, Altes abzuleiten. Die dabei erfolgende Hüftöffnung unterstützt dies noch zusätzlich. Es kostet Mut den Oberkörper zu senken und das andere Bein anzuheben, Kraft es dort zu halten und die Balance zu finden. Die leichte Vorbeuge unterstützt die Demut in der wir allem entgegen treten sollten, um ihm Raum zur Entwicklung zu geben. Der obere Arm hebt sich gen Himmel und zeigt so an, dass wir zwischen Himmel und Erde aufgespannt und geführt sind. Dadurch wird auch der Herzraum weiter. Durch all diese Aspekte entsteht im Übenden ein Gefühl von Leichtigkeit und Weite, was natürlich Übung und Beharrlichkeit braucht und den festen Glauben daran, diese Übung zu meistern.

  • Der Halbmond

Um in die Übung hinein zu kommen beginne in Tadasana, der Berghaltung. Erde dich mit dem Ausatmen über die Füße ganz bewusst. Du kannst hier auch einige Atemzüge verweilen, um dich zu konzentrieren und zu zentrieren. Von hier beuge den Oberkörper mit dem nächsten Ausatmen mit langem geraden Rücken nach vorne in eine Vorbeuge mit geradem Rücken. Verankere für die erste Runde einatmend dein rechtes Bein noch einmal fest in der Erde. Dies wird nun dein Standbein. Setzte deine rechte Hand ausatmend in eine Linie mit deinem Fuß am Boden ab, ca. 30 cm vor dir. Die Hand ist wie ein Körbchen auf den Finger-spitzen aufgestellt. Du kannst gerne einen Block unter die Hand stellen, wenn du noch nicht so flexibel bist um an den Boden zu greifen. Die linke Hand ruht daneben oder auf einem weiteren Block. Erde dich auch über die rechte Hand und verlängere einatmend noch einmal bewusst den Rücken.

Nun hebe mit deiner Ausatmung dein linkes Bein ganz bewusst an, bis es parallel zum Boden kommt. Flexe (ziehe deine Zehen zum Schienbein) dabei deinen Fuß und schiebe die Ferse weit weg von dir als wolltest du eine Wand wegschieben.

Nun bringe einatmend die linke Hand auf deine linke Hüfte und beginne damit, deine linke Hüfte nach oben zu öffnen, bis dein Oberkörper mit der Vorderseite parallel zur Wand ist. Bleibe in der Spannung, der linke Fuß schiebt weiter gegen die imaginäre Wand, der Fuß bleibt geflext. Um dies zu üben kannst du die Übung auch eine Beinlänge von der Wand stehend beginnen und den Fuß dann real gegen die Wand drücken. Das gehobene Bein ist in Verlängerung deines Oberkörpers. Wenn du gut stehst kannst du nun mit dem Einat-men deinen linken Arm nach oben führen in einer Linie mit dem rechten, dessen Finger den Boden berüh-ren. Halte die Spannung, der Arm stützt dich etwas ab, er trägt jedoch nicht all dein Gewicht! Wenn du keine Nackenprobleme oder hohen Blutdruck hast, kannst du nun auch noch deinen Kopf mit dem Ausatmen nach oben drehen und den Blick zur oberen Hand nehmen. Sonst lasse den Kopf in Verlängerung der Wir-belsäule und blicke gerade aus. Verweile bis zu 15 Atemzüge und spüre deine Erdung, die Kraft und die Öff-nung.

Um aus der Übung wieder hinaus zu kommen, senke zuerst ausatmend die obere Hand zum Boden oder auf den Block zurück und schließe den Brustkorb so wieder. Die Hüfte beginnt sich dabei schon etwas zu schließen. Wenn die Hand am Boden ist beginnst du ganz achtsam mit dem nächsten Ausatmen, die Fuß-spitze des gehoben Beines zurück zum Boden zu drehen und so die Hüfte ganz zu schließen. Achte darauf, dass die Fußspitze nicht zu weit eindreht, sie sollte genau Richtung Boden zeigen. Dann verlängere wieder-um mit dem Einatmen noch einmal deinen Rücken und senke dann ausatmend das linke gehobene Bein wieder auf den Boden ab. Mit dem nächsten Einatmen rollst du Wirbel für Wirbel wieder auf in Tadasana, erdest dich erneut und beginnst mit der Übung auf dem linken Bein.

Positive Wirkungen der Asana sind auch das Verschwinden von Schwere und Müdigkeit, eine Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit, Körperreflexe und die Koordination. Zudem wirkt es positiv auf die Wirbelsäule, den Ischiasnerv und die weiblichen Geschlechtsorgane sowie Blase und Niere, die es hebt und belebt.

Namasté

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[Stand: 01.11.2017]