Balasana- die Stellung des Kindes

Wenn es einmal zu anstrengend oder alles zu viel wird, sei es in einer Yoga-Class oder auch im Alltag, dann ist Balasana eine wunderbare Entspannungs- und Ruheposition, in der du einmal ganz kurz „abtauchen“ und ganz bei dir sein kannst.

Als eine nach innen gerichtete Haltung erleichtert sie die Innenschau und ermöglicht zudem durch die Nähe von Bauch und Oberschenkel auch eine erleichterte Betrachtung des eigenen Atems.

So kannst du dich in Balasana deiner wieder selbst bewusst werden und dich auch über den Atem zur Ruhe bringen. Für ein paar Minuten kannst du dir selber Geborgenheit und Frieden schenken und ein wenig mehr loslassen.

Da das 3. Auge Richtung Boden zeigt ist es in Balasana auch möglich, Anspannungen aus Chidakasha (dem inneren Raum, den du hinter deinen geschlossenen Augen und in deiner Stirnhöhle sehen kannst) in den Boden abfließen zu lassen.

Wenn du gerade keine Yogakleidung trägst, schau das deine Hose weit genug ist, um dich bequem zu bewegen. Öffne ggf. den Knopf;-)

Um in die Stellung hinein zu kommen setze dich in den Fersensitz, die Füße sind flach abgelegt.

  • Stellung des Kindes

Öffne oder schließe deine Knie in der Übung so weit wie es für dich für dein Becken und deinen Oberkörper bequem ist.

Nun beuge deinen Oberkörper mit dem Ausatmen, soweit es dir möglich ist, aus dem Becken nach vorne und lege ihn auf deinen Beinen ab. Der Rücken wird dabei sanft gerundet. Deine Stirn legt sich auf dem Boden ab, wenn du noch nicht so flexibel bist kannst du deine Stirn auch auf ein Kissen legen oder mit deinen Händen kleine Türmchen bauen und deine Stirn dort ablegen.

Wenn du deine Hände nicht zur Unterstützung unter deinem Kopf brauchst, lege deine Arme nun neben deine Beine, nach hinten zeigend ab, so dass auch deine Schultern sich entspannen können.

Schließe deine Augen, wenn es dir angenehm ist. Spüre diese geschlossene Haltung, deine stabile Rückseite zeigt zum Himmel und deine weiche Körpervorderseite ist schützend nach innen gerollt. Spüre deinem Atem nach und lasse ihn ruhig, tief und langsam werden. Wenn du magst spüre dein 3. Auge auf dem Boden (oder deinen Händen) und stelle dir vor, wie alle Anspannung aus deinem inneren Raum in den Boden abfließt.

Um aus der Übung heraus zu kommen bringe deine Arme, wenn du sie vorne hast, ausatmend nach hinten. Mit dem Einatmen rolle dich Wirbel für Wirbel nach oben in den Fersensitz, der Kopf hebt sich zuletzt. Lasse deine Augen noch einen Moment geschlossen und spüre noch etwas nach.

Viel Freude & Erholung beim Üben.

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[Stand: 15.11.2017]