Navasana - das Boot

Diese Asana ist eine wunderbare Übung, um das innere Feuer zu entfachen und in unsere Mitte zu spüren. Es aktiviert das dritte Chakra, dass Manipura, welches für Entschlossenheit steht und dem Feuerelement zugeordnet ist.

Das Manipura-Chakra sitzt unterhalb des Herzzentrums und umfasst das gesamte Verdauungssystem, dazu gehören auch Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Nieren und Nebennieren.
Dieser Bereich wird auch aus der yogischen Wissenschaft häufig als „Nabelzentrum“ bezeichnet.
 
„Ohne die Aktivität des dritten Chakras lebt eine Person wie in einem Verlies. Das Leben bedeutet nichts.“
(Zitat Yogi Bhajan)

Schon im Mutterleib sind wir mit der Nabelschnur verbunden, durch die wir unsere allererste Nahrung, somit überlebenswichtig, bekommen. Dies sagt schon vieles über die Wichtigkeit des dritten Chakras aus.

Die Aktivierung und Kräftigung der tiefliegenden Bauch- und Rückenmuskulatur mit z.B. dem Boot hilft auch, uns kraftvoller und doch sanfter zu bewegen und auch anspruchsvollere Bewegungen auszuführen. Denn die Kraft der Mitte, die Core Kraft, brauchen wir in fast allen Asanas und natürlich auch, relativ unbewusst, bei alltäglichen Bewegungen.

Für die Ausführung von Navasana benötigt man Kraft und Durchhaltevermögen sowie inneres Gleichgewicht, um die Balance auf den Sitzhöckern zu halten. Durch das Üben wird aber auch Stress abgebaut und Ausdauer und Kraft aufgebaut.

  • Navasana - das Boot

Und so kommst du in die Übung hinein…
Um in die Haltung hinein zu kommen setze dich auf deine Matte mit geradem Rücken und ausgestreckten Beinen, ziehe dein Sitzfleisch mit Hilfe deiner Hände nochmal etwas nach hinten, sodass du gut geerdet auf deinen Sitzknochen sitzt. Stelle nun deine Füße vor deinem Gesäß auf, etwa dort, wo deine Knie vorher waren. Füße und Unterschenkel/ Knie zusammen.

Achte schon hier darauf, dass der untere Rücken nicht zu sehr rundet und der Rücken gerade bleibt. Schiebe deinen Herzraum, dein Brustbein, nach vorne oben, der Nacken ist lang und die Schultern sinken nach hinten und unten, die Schulterblätter ziehst du leicht zusammen.

Fasse von außen deine Kniekehlen und ziehe mit der Einatmung die Knie nun etwas zu dir heran, dabei heben deine Füße bereits leicht von der Erde ab. Bringe deine Unterschenkel nun erst einmal parallel zum Boden, die Füße sind lang. Ziehe hier auch weiterhin den Bauchnabel nach innen und oben und behalte die Länge im Rücken und den aufrechten Sitz auf den Sitzhöckern und finde so deine Balance in diesem halben Boot. Nun löst du die Hände von den Kniekehlen und streckst die Arme ebenfalls parallel zum Boden nach vorne Richtung Füße, die Handflächen schauen sich an. Achte weiterhin auf deine entspannten Schultern, einen langen Rücken und die Aktivierung der Bauchmuskulatur.
Verbleibe in dieser Position zunächst ein paar Atemzüge, bevor du die Füße und Arme mit der Ausatmung wieder absenkst.

Danach wiederhole die gleichen Schritte noch einmal.

Falls du dann noch einen Schritt weiter gehen möchtest, für das ganze Boot, streckst du zusätzlich mit der nächsten Einatmung deine Beine weiter nach vorne und oben durch, sodass dein Ober- und Unterkörper ein V bilden. Verbleibe auch in der vollen Position von Navasana möglichst ein paar tiefe Atemzüge.

Nachdem du mit der Ausatmung wieder aus der Position herausgekommen bist, also Füße wieder abgestellt und die Hände zur Erde gebracht hast, lege dich kurz auf den Rücken ab und lege auch Beine und Arme lang nach unter ab in Savasana, der Totenhaltung, um den Körper zu entspannen und in eine neutrale Form zurück zu bringen.

Diese Haltung strafft nicht nur den Bauch, sondern kräftigt auch die Muskulatur der Hüfte und die Oberschenkelvorderseite. Sie hilft gegen Ischias- und Rückenschmerzen. Ein starkes Nabelzentrum unterstützt dich bei der Kontrolle über dein Tun und das Feuer kann genutzt werden, um alte Gewohnheiten und Verhaltensmuster zu reinigen und zu verbrennen.

Besonders in Zeiten, in denen wir uns etwas antriebslos fühlen und das Selbstbewusstsein stärken möchten, ist die Aktivierung der Körpermitte sehr wichtig. Ist unserer Mitte gestärkt fühlen wir uns mehr in Balance, was sich so auch positiv auf verschiedenste Lebenssituationen positiv auswirkt.

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[Stand: 22.03.2019]