Shalabhasana - die Heuschrecke

Zuhören und sich offen ausdrücken können - das Vishuddha Chakra (Kehlkopf-Chakra) Dein gesamter Stimmapparat von Mund und Zunge über Kehlkopf und Luftröhre bis hin zu den Ohren hängt vom Halschakra oder Kehlkopfchakra genannt, ab. Es ist das Energiezentrum unserer Artikulation, des sich zum Ausdruckbringens. Ist es geöffnet, fällt es dir leicht, Gedanken und Zustände ruhig, wahrheitsgemäß und in aller Offenheit zu kommunizieren. Darüber hinaus bist du ein ausgezeichneter Zuhörer, nimmst die Dinge um dich herum wahr und lernst dadurch gut. Das Energiezentrum des Vishudda Chakra liegt zwischen dem Herzchakra (Anahata) und dem Stirnchakra (Ajna) in der Mitte der Halswirbelsäule. Es ist das fünfte der sieben Hauptchakren. Aus dem Sanskrit übertragen, steht der Begriff für "Reinheit", also eine reine, klare Sprache und Ausdrucksweise. Gemeint ist damit auch seine Wahrheit zu sprechen.

Mit einer Blockade des Halschakras gehen oft auch Störungen der Nasennebenhöhlen oder der Schilddrüse einher. Manchmal treten auch Tinnitus und Hörstörungen auf. Ebenso können Sprachstörungen (Stottern) oder Veränderung der Stimme bis zum Stimmverlust Folge einer Störung des Energiezentrums im Halschakra sein. Nach der Chakren-Lehre sind für dein Vishuddha Chakra besonders Yoga-Asanas gut geeignet, die deinen Rücken biegen und deine Halswirbelsäule strecken. Eine Variation ist Shalabasana - die Heuschrecke

  • Shalabhasana - die Heuschrecke

Shalabhasana - die Heuschrecke (Variation) - ist die fortgeschrittene Variante zur Kobra, die zudem noch stärker auf das Kehlchakra wirkt. Bei dieser Übung öffnet sich dein Brustkorb und deine Wirbelsäule macht die Biege. Die Muskeln deines oberen und mittleren Rückens werden bei dieser Stellung durch das Beugen gekräftigt und flexibilisiert, deine Beweglichkeit, Koordination und Willenskraft werden besser. Die Heuschrecke aktiviert in erster Linie dein Vishuddha-Chakra, gibt Kraft in deine Bauchmuskeln, Arme und Schultern, streckt deinen Brustkorb und öffnet die Atemwege (Pranayama), trainiert deine Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit, ist gut gegen Verdauungsprobleme, Müdigkeit und trübe Tage. Sowie zur Stärkung nach einem Bandscheibenvorfall.

Und so kommst du in die Übung hinein... Lege dich mittig auf deine Yogamatte auf den Bauch. Lege dabei auch deine Stirn auf dem Boden ab, damit deine Wirbelsäule ganz gerade ist. Deine Fußrücken liegen auf dem Boden, deine Zehen sind gestreckt, deine Beine in Hüftbreite. Deine Arme liegen entspannt neben deinem Körper. Nun kannst du dein rechtes Bein ein wenig heben, deine Zehen sind weiterhin gestreckt. Für ein paar Sekunden kannst du diese Stellung halten, dann wechselst du zum linken Bein. Wenn du beide Beine wieder abgelegt hast, drück die Zehenspitzen in den Boden und spann dabei Becken und Gesäßmuskeln an.

Um in die Heuschrecke zu kommen, wirst du als nächstes die Schultern vom Boden heben, dabei aber nicht hochziehen. Mach dich breit, sodass sich dein Brustkorb gut zum tiefen Atmen öffnet. Hebe nun bei der nächsten Einatmung Brust, Kopf und Arme an, die parallel zum Boden bleiben. Handflächen sind geöffnet und zeigen nach unten. Ziehe deine Schulterblätter zusammen und schiebe sie Richtung Boden, dabei den Kopf mit langem Hals nach vorn strecken, dein Kinn zeigt Richtung Boden, deine Stirn geradeaus. Achte darauf den Kopf nicht in den Nacken zu nehmen.

Wenn du dich stabil fühlst, hebe auch deine Füße, Waden und Oberschenkel vom Boden an. Deine Beine solltest du dabei strecken, also nicht die Knie beugen. Spanne deine Beine und deine Gesäßmuskulatur weiter an, um deinen Brustkorb noch ein wenig mehr zu heben. Verweile so ein paar Sekunden in der Stellung, während du gleichmäßig und ruhig ein- und ausatmest. Nach ein paar Atemzügen (jedes Mal ein paar mehr) lässt du langsam wieder Arme, Beine, Schultern und Kopf absinken. Bleib zur Entspannung noch eine Weile auf dem Bauch, in der Bauchentspannungslage, liegen.

Wenn es für deine Balance besser ist, kannst du, um in die Heuschrecke zu kommen, auch Arme und Beine gleichzeitig heben. Probiere es einfach aus. Für Fortgeschrittene: Zusätzliche Dehnung erreichst du, wenn du die Hände auf dem Rücken, wie eine große Faust, ineinander faltest. Wichtig bei der Ausübung der Heuschrecke: Wenn du eine eher schwache Nacken- oder Halsmuskulatur hast, solltest du bei den Heuschrecken-Übungen den Kopf nicht heben, sondern Richtung Boden schauen. Oder du legst eine Yoga-Decke auf einen Yoga-Block, auf dem du dann dein Kinn abstützt.

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[Stand: 19.07.2018]