Yin Yoga: Upavistha Konasana – Sitzende Grätsche mit Vorbeuge

Warum Yin Yoga so schön (und wichtig) ist…

Yin-Yoga bedeutet für mich, mir selbst einen Blumenstrauß zu schenken – nein, sogar noch mehr: Ich glaube, wir haben eine Liebesbeziehung miteinander. Warum?

Weil ich, wenn ich in den einzelnen Asanas, zwei bis sieben Minuten unterstützt durch Hilfsmittel (Bolster, Blöcke, Decken, Kissen) meinen Körper und Kopf entspannen darf, einfach loslassen und in die Asana „hinein sinken“ kann. Vielmehr „sinke ich in mich selbst“… Nichts mehr muss (fest)gehalten, gemacht, gekräftigt, gefordert, gewollt werden… Ich tauche einfach nach innen ab und sage „Tschüss“ zum Gedankenkarussel und Leistungsanspruch. Indem ich die äußere Form (meinen Körper) loslasse, erhalte ich einen tieferen Zugang zu mir selbst. Ich bin im Kontakt mit mir und plötzlich kommen ganz intuitiv die Antworten und Erkenntnisse auf Fragen, die mir zuvor noch schwer lösbar erschienen. Und mit ihnen die wunderschöne Erkenntnis um meine eigene innere Stärke und das Wissen, das in mir angelegt ist und das schenkt so viel Ruhe und Gelassenheit.

Auch mein Körper fühlt sich nach einer Yin-Yoga - Stunde viel leichter, beweglicher, graziler an – zu gehen fühlt sich zuweilen an wie über den Boden zu schweben. Wieso das so ist? In den lange gehaltenen Asanas wird der Körper in einem Entspannungszustand gedehnt. Diese spezielle Technik des Dehnens wirkt positiv auf unsere Faszien (Bindegewebshülle, die die Muskeln umschließt). Eventuell verklebte Faserverläufe der Faszien oder gebildete Knötchen werden über das Dehnen gelöst. Dadurch lösen sich muskuläre Verspannungen, die Synovialflüssigkeit in den Gelenken kann frei fließen, die Faszien sind wieder durchlässig – der Körper fühlt sich gelöst und lebendig an und das Prana (Lebensenergie) kann wieder zirkulieren. Außerdem werden durch das lange Halten viele unterschiedliche Organmeridiane stimuliert, was zur Gesunderhaltung dieser beiträgt beziehungsweise Detox-Kuren effektiv unterstützen kann. Detox auf gedanklicher wie organischer Ebene sozusagen. Yin? Yang? Was ist mehr für mich? Die Antwort lautet: Beides!

Yang, das aktive, impulsgebende Prinzip lässt uns unseren Tag und unsere Aufgaben bestreiten. Yang steht für Sonne, Tag, Licht und Bewegung. Yang-Yoga bindet den Geist durch die Kontemplation eines intensiven Atems mit einer fordernden körperlichen Praxis – raus aus dem Kopf, rein in den Körper! Vielen von uns, die häufig auf High Level fahren (wollen oder müssen) fällt es jedoch schwer, direkt durch eine ruhige Praxis runterzukommen. Daher ist Yang-Yoga ein erster guter Schritt wieder mehr im Körper anzukommen und Zentrierung zu finden. Außerdem brauchen wir ein gewisses Maß an Anspannung, weil wir sonst morgens gar nicht aus dem Bett kommen würden. Yang-Yoga lässt uns selbstbewusst und stark werden – wir reagieren nicht länger, wir handeln!

Yin-Yoga hilft uns, wenn der Körper und Kopf ruhiger geworden sind, mehr in die eigenen Gefühle zu kommen und in das, was dahinter liegt. Yin-Yoga ruft in uns die Fähigkeit wach, während unseres Handelns sensitiv und sensibel zu bleiben. Yin, das passive und nach innen gerichtete Prinzip, das auch für Nacht, Dunkelheit und Stille steht, gibt uns die Möglichkeit, uns von den Einflüssen/ Anforderungen der Umwelt zurück zu ziehen, uns selbst wieder vermehrt zu zuhören und unsere Seele zu nähren. Damit wird unsere Yogapraxis letztlich wirklich tiefgreifend - Körper, Geist und Seele finden im Yin & Yang-Prinzip energetisch gleichgewichtig zusammen.

Also, besuch doch ab jetzt mal den Yin-Yoga - Kurs in deinem Studio oder aktiviere dein Yang ;-) und mach dich auf die Suche nach einem Yin-Kurs – und dann verlieb dich einfach immer wieder neu in dich und in das Leben!

Und so kommst du in die Übung hinein:
Richte dich in einer weiten Grätsche ein. Zieh dein Sitzfleisch nochmal mit den Händen nach außen, um deine Sitzbeinhöcker zu erden. Drehe mit beiden Händen dein Oberschenkelfleisch sanft nach innen. Nun ziehe dein Bolster (alternativ: Sofakissen) der Länge nach zu deinem Schambein. Mit der Ausatmung beuge deinen Oberkörper nach vorne und lege dich auf dem Kissen ab. Die Arme liegen locker auf dem Bolster oder an der Seite am Boden. Dein Rücken darf sich in der Yin-Variante runden. Entspanne deine Rückenmuskulatur und spüre die Öffnung deiner kompletten Körperrückseite wie in den Beininnenseiten.

Bleibe 2 – 5 Minuten in der Haltung. Spüre danach in einem kurzen Shavasana nach.

Viel Spaß beim Üben!

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[Stand: 19.07.2018]